Sauerland Waldroute - Sundern

Von Sundern nach Arnsberg

Bisher gelaufen:44,6 km, 11h 25 Min

Minute 0 (685)

Von der Bergstraße (W, -), in Sundern, geht es nun weiter hinab, direkt in das Stadtzentrum von Sundern (Infos) hinein. Es müssen zwei kleine Straßen überquert werden, dann befindet man sich in der Fußgängerzone. Die W Symbole sind überall gut zu sehen. Kurz nachdem man eine Unterführung durch gegangen ist und die Hubertushalle passiert hat, sieht man linker Hand ein großes Denkmal und rechts das Rathaus von Sundern.

Bergstraße in Sundern Sauerland Waldroute  Altes Haus in Sundern Sauerland Waldroute

Denkmal von Sundern Sauerland Waldroute  Rathaus von Sundern Sauerland Waldroute

Minute 15 (700)

Schräg gegenüber dem Rathaus geht es die Straße Kreuzberg hinauf (W, X8,-). Das hier die Glaubensgemeinschaft der Christiani stark vertreten sind, kann man direkt erkennen. Ein Kreuz direkt am Anfang des Weges und es soll nicht das letzte sein. Die Straße führt durch eine ehemalige Neubausiedlung. Je höher man kommt, umso mehr Aussicht erhält man wieder, diesmal auf das sogenannte Sauerländer Siebengebirge. Die Sonne hämmert mächtig und der Berg tut sein übriges, dass man ins Schwitzen kommt.

Beginn des Kreuzberges in Sundern Sauerland Waldroute  Siedlung am Kreuzberg in Sundern Sauerland Waldroute

Aussicht vom Kreuzberg in Sundern Sauerland Waldroute  Weite Aussicht vom Keuzberg Sauerland Waldroute

Minute 25 (710)

Nachdem die Straße eine ausgeprägte Linkskurve gemacht hat, wird diese nach rechts in einen Pfad verlassen. Der Pfad ist nicht zu übersehen, steht doch direkt am Anfang ein Bildstock, mit Kupferstich. Der Auftakt von einer ganzen Reihe dieser Andachtssteine. Insgesamt sind es 14 Bildstöcke. Die Kupferstiche erzählen die Geschichte von der Verurteilung Jesu, bis hin zu seiner Kreuzigung. Alle 15 bis 20 m steht nun so Bildstock am Wegesrand. Es geht immer noch Bergauf, aber hier ist es wenigstens schattig. Dieser Weg endet nach Station 14 an einer kleinen Kapelle und einen größeren Kreuz. (362m über NN)

Station 1 des Kreuzgangs in Sundern Sauerland Waldroute  Station 5 des Kreuzgangs in Sundern Sauerland Waldroute

Station 14 des Kreuzgangs in Sundern Sauerland Waldroute  Kreuzkapelle in Sundern Sauerland Waldroute

Minute 40 (725)

Die Kapelle und das Ende des Kreuzgangs ist erreicht. Hinter dem Kreuz verläuft der Pfad noch ein Stück weiter und mündet dann wieder auf einem breiten Wirtschaftsweg. Hier fehlt ein Symbol. Man geht nun ein kurzes Stück nach rechts und wieder nach links. Hier sind die Symbole wieder vorhanden (W, -, X8). Diesen Weg und den Symbolen immer weiter folgen. Man erhascht nun noch einmal die letzten Blicke auf Sundern. Der Weg folgt nun den Bergrücken. Es geht fast immer nur waagerecht voran. 15 Minuten später befindet man sich an einer breiten Schneise für eine Hochspannungsleitung. Den breiten Weg verlasse ich nun wieder, am Hochspannungsmast entlang auf einen wilden Pfad durchs Kyrillgebiet, die sich mittlerweile zu einer Heide verwandelt hat. Wild ist der richtige Ausdruck. Auf einem Teilstück sehe ich ca. 50m vor mir einen anderen Wanderer, der laut am Fluchen ist, ab und an torkelt und dann der Länge nach am Boden liegt, kurz danach aber weiter läuft. Zuerst dachte ich, dass nun auch die Berge von Besoffenen heimgesucht werden und falle dann fast selbst hin. Ein Teilstück des Weges hat es in sich. Durch den dichten Grasbewuchs, sieht man die Wurzeln und Löcher (wahrscheinlich Kaninchen Bauten) nicht. Und die gibt es hier reichlich. Trotz aufmerksamen schauen, stolpere ich noch das eine oder andere Mal. Dennoch macht es Spaß hier lang zu laufen. Der Pfad quert zwar einige Wirtschaftswege, aber es geht weiter querfeldein.

Blich zurück auf Sundern Sauerland Waldroute  Kreuzbergweg Sauerland Waldroute

Schneise für die Hochspannungsleitung Sauerland Waldroute  Pfad am Hochspannungsmast Sauerland Waldroute

Nach 30 Minuten wird der Pfad wieder breiter und führt mich zunächst leicht ansteigend an der Hubertushöhe (464m über NN) vorbei, direkt zum Wanderparkplatz (mit Bushaltestelle Ochsenkopf R21) an der Landstraße 685. Übrigens ist der Name Hubertus im Sauerland sehr häufig vertreten. Fast jedes Dorf hat eine Hubertushütte, Hubertushalle, Hubertus Schützenverein und Hubertus Höhe.

Wilde Hochheide Sauerland Waldroute  Hochheide mit vielen Kaninchenlöchern Sauerland Waldroute

Vorbei an der Hubertushöhe Sauerland Waldroute  Wanderparkplatz an der Landstraße 685 Sauerland Waldroute

Minute 100 (785)

Der Wanderparkplatz ist erreicht. Die Landstraße wird überquert. Hier befindet sich ein Bildstock des Heiligen Sant Antonius von Padua mit Informationstafel. Kurz nach dem Parkplatz muss man sich bei einer Schranke links halten (W, X8). Der Weg verläuft fast nur waagerecht. Neben den gut sichtbaren W Symbolen sind hier nun auch wieder vermehrt die Schilder mit Richtungs und km Angaben vorhanden.

Bildstock Sauerland Waldroute  Auf dem Weg zur Ehmshütte Sauerland Waldroute

Waldweg Sauerland Waldroute  Wegweiser mit km Angaben Sauerland Waldroute

Minute 120 (805)

Ich erreiche eine Hölzerne Sitzecke. Rechter Hand geht die Waldroute mit einem Pfad weiter (W, X8). Man könnte dem bisherigen Weg auch folgen, man käme am selben Ziel raus, aber der Pfad macht deutlich mehr Spaß.

Jägerbänke Sauerland Waldroute  Pfad zur Ehmsenhütte Sauerland Waldroute

Waldpfad zur Ehmsenhütte Sauerland Waldroute  Kurz vor dem Wanderpilz Sauerland Waldroute

Minute 140 (825)

Der Pfad wechselt wieder zu einem breiten Wirtschaftsweg. Ein weiterer Bildstock ist zu sehen und ein Wanderpilz. Zum Rasten ist mir aber nicht zumute. Also weiter. Der Weg geht nun langsam Bergab. Ab und an gabelt sich der Weg, die Symbole sind aber ganz gut zu sehen. Eine Eigenheit der W Symbole ist es meist, dass sie nicht direkt an der Gabelung stehen, sondern immer ein paar Meter versetzt in den Weg hinein. Ist halt manchmal wie Schnitzeljagdt. Ca. 25 Minuten nach dem Wanderpilz, sieht man Arnsberg ansatzweise durch die Bäume. Kurz danach die Ehmsenhütte, die eigentlich nur ein überdachter Schutzplatz ist. Ich sehe allerdings nur das Dach. Der Weg geht an der Schutzhütte vorbei und das dichte Gestrüpp verhindert einen direkt Blick auf die Hütte.

Wanderpilz Sauerland Waldroute  Erster Blick auf Arnsberg Sauerland Waldroute

Kurz vor der Ehmsenhütte Sauerland Waldroute  Noch mehr von Arnsberg Sauerland Waldroute

Minute 160 (845)

Kurz nach der Ehmsenhütte heißt es aufpassen. Ein steiler Pfad geht linker Hand ab (W, X8). Pfad und Symbol werden hier gern übersehen. Der Pfad wird steiler und wilder, rechter Hand sieht man ein paar Häuser, dann sieht man das Ziel, die Ruhrwiesen von Arnsberg (Infos) mit seinem Segelflugplatz (Infos). Man sieht aber auch die Industriehallen, hinter denen man zunächst her gehen muss. Der Weg ist fast zugewachsen und auch hier sieht man zunächst ein Symbol nicht. Hier geht noch einmal ein Pfad nach rechts, direkt zu den Hallen hinab. Zwischen den Hallen geht es weiter und schon steht man vor der Straße Altes Feld und den Ruhrwiesen.

Pfad zu den Ruhrwiesen Sauerland Waldroute  Industriehallen an den Ruhrwiesen Sauerland Waldroute

Zwischen den Hallen hindurch Sauerland Waldroute  Die Ruhrwiesen von Arnsberg Sauerland Waldroute

Minute 175 (860)

Zielpunkt erreicht. Abwechslungsreich.

Schwierigkeitsgrad: Mittelleicht
Strecke: 11,4 km
Dauer: 2h 55 Min

Gesamtstrecke: 56 km
Gesamtdauer: 14h 20 Min

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