Höhenwanderung Teil 2

15:40 Uhr

Nach der Ski Piste sieht man diverse Abzweigungen. Ich bleibe auf dem Hauptweg (A3), der immer wieder von Vita Parcour Schildern und entsprechenden Übungsstellen begleitet wird. An einer Bank rechts halten, dem Vita Parcour entlang. Nach ein paar Minuten erreicht man einen kleinen Friedhof. Hier liegen russische und polnische Zwangsarbeiter, die in den letzten Tagen des Krieges in der Nähe gestorben sind. Hier befindet sich ein guter Wegweiser. Ich gehe am Friedhof vorbei, Richtung Leveringhausen (den Pfad gehen). Doch Vorsicht. Der Weg mündet in einen breiten Wirtschaftsweg und man muß vermeintlich nach rechts gehen. Diese Richtung scheint auch zunächst richtig, führt aber kurze Zeit später den Berg hinab nach Garbeck. Also ein kurzes Stück nach links, etwas abwärts gehen. Nach ein paar Minuten kommt man an eine Wegespinne, an der rechter Hand eine Jagshütte steht. Dort angekommen, eine Drehung um 170 Grad machen und den Parallelweg folgen. Dieser führt direkt nach Leveringhausen.

Vita-Parcour  Wegweiser-am-Waldfriedhof  Jagdhütte

16:10 Uhr

Die ersten Häuser des kleinen Dorfes Leveringhausen sind erreicht. Dem Weg immer Richtung Ortskern folgen. Der Weg müdet direkt in der Hauptstraße. Hier gibt es keinen Fußweg. An den Masten ist das x zu erkennen, die Straße gehört also zum Wanderweg. Hier ist etwas Vorsicht geboten, da hier zwar Tempo 30 Zone ist, die Straße aber eine S-Kurve macht und die Autofahrer die Wanderer spät sehen. In der Kurve links gehen, den Berg ein kleines Stück nach oben, flankiert durch Landwirtschaftsbetriebe. Der Hof Schweitzer verkauft hier frisches Fleisch. Hier kann man auch sehr schön in die Kuhställe hinein schauen und die frische Landkuft genießen.  Nach ein paar Minuten ist man wieder auf dem Höhenweg. Zunächst flankiert duch große Viehweiden.

Leveringhausen  Leveringhausen-Ortskern  Hof-Schweizer

16:35 Uhr

Eine Weggabelung ist erreicht. Der "Protze Platz". Hier ist auch eine Bank und man hat einen tollen Ausblick in ein stilles Tal, dass Richtung Ispei und den dortigen Forellenteichen führt. Etwas unterhalb der Bank ist auch ein Schutzhütte (Alwin Garbe Platz), ca. 5 Min entfernt und durch einen breiten Weg zu erreichen. Hier hat man nun die Wahl. Entweder man hält sich rechts, Richtung Kriegerbrand (Garbeck), der Weg ist breit und lässt sich gut laufen, oder man geht ca. 50 m zurück. Hier bedindet sich noch ein Trampelpfad (Wegkennzeichnung und Weg sind im Sommer durch Pflanzen überwuchert und schwer zu erkennen). Der Pfad führt direkt zwischen dem Zaun und den hier verbliebenen Tannen entlang. Der Pfad müdet in einen weiteren Pfad (hier befindet sich ebenfalls eine Bank). Ich halte mich nun links. Dieser Pfad führt über den Bergrücken entlang, ebenfalls zum Kriegerbrand und bietet eine bessere Aussicht Richtung Balve.

Richtung-Kriegerbrand  Versteckter-Pfad  Kleine-Tannen

17:05 Uhr

Der Kriegerbrand ist erreicht. Einst standen hier zwei mächtige Eichen. Die vordere (die noch Gesund aussah), wurde gefällt. Zwei Wochen später brach die zweite (die sehr Ungesund aussah) in der Mitte durch und zerstörte die darunter stehenden Bänke. Hier führen wieder ein paar Wege ab. Ich gehe den Höhenweg weiter, wieder ein kleines bisschen aufwärts. Dann ist der Weg wieder eben. Nun geht es zunächst durch ein kleines Waldstück, dann hat man einen sehr schönen Blick Richtung Stephanopel und dann einen tollen Weitblick über das Sauerland.

Kriegerbrand  Blick-über-das-Sauerland

17:30 Uhr

Die Kreuzeiche ist erreicht. Das Kreuz ist schon etwas Windschief. Auch hier befindet sich ein schöner Aussichtspunkt und Bänke, die zum verweilen einladen. Etwas weiter den Weg entlang, gabelt sich der Weg wieder. Links geht es Richtung Ispei, rechts nach Balve. Ich halte mich geradeaus, den Berg nach oben folgend (x1). Ein Pferdeverbotsschild und ein weiteres geben an, dass es noch 8 km bis nach Sanssoucci ist. Ja, Paris ist halt nicht weit entfernt. (Infos). Nun geht es steil nach oben, auf einen der höchsten Punkte. Nach ca. 10 Minuten ist man oben angekommen. Man hat wieder einen tollen Rundblick. Dank Kyrill sind hier fast alle Bäume weg. Aber es wurde gerade wieder kräftig aufgeforstet. Ich halte mich jetzt links. Hier wird der Wald wieder etwas dichter. An einem alten Baum sind wieder einige Wegmarkierungen zu sehen. Ich befinde mich wieder auf der Sauerländer Waldroute. Hier nach links, den Pfad bergabwärts gehen. Obwohl man nun keinen Ausblick mehr hat, ist dies eines der schönsten Abschnitte auf dieser Wanderung. Der Waldpfad federt und tut den Füßen gut, die nun langsam müde werden.

Das-Kreuz  Bank-mit-Aussicht  Ein-letztes-mal-Bergauf

Nach-Sanssoucci  Weggabelung  Ausblick

18:00 Uhr

Die Nieringser Höhe ist erreicht. Wieder eine Bank. Rechts geht es steil bergab nach Nieringsen, links noch steiler nach Ispei. Ich halte mich auf den Weg links von der Bank (Weg A4), der zunächst eben und dann sanft bergab verläuft. Diesen Weg bis zum Ende gehen. Er führt uns direkt an den Anfang des Stephanopler Tals. Zunächst durch hohe Tannenwälder, dann wird die Sicht wieder freier. Der Weg wurde gerade neu beschottert. Eine kleine Tortour für meine Füße. Links sieht man nun sehr gut den Fröndenberg, den wir am Anfang dieser Tour überquert haben.

Nieringser Höhe  Weg-A4  Blick-zum-Frönsberg

18:40 Uhr

Der Weg mündet auf der Stephanopeler Straße. Nun nach links, der Straße entlang, wieder ein wenig in das Tal hinein. Nach ca. 100 m geht rechts wieder ein Weg Richtung Wald. Eine kleine Brücke wird überquert. Ich folge nun dem Weg A6, der uns direkt zum Parkplatz bringt. Hinter einer Schranke geht es wieder etwas Bergauf, dann knickt der Weg rechts ab und verläuft nun parallel zur Straße. Da hier dichter Tannenbewuchs ist, ist von der Straße nichts zu sehen. Nachdem es für ein paar Minuten etwas steiler den Berg hinaufging, folge ich dem Weg weiter, der Parallel zur Straße führt und nun wieder eben ist.

19:00 Uhr

Sundwig ist erreicht. Dem Weg A6 könnte man nun weiter folgen. Er führt dann aber durch bewohntes Gebiet und man muss aufpassen, weil der Weg plötzlich nach links abzweigt und es im ersten Moment so ausieht, als wenn man auf den Privatweg eines Hauses geht. Die Wegmarkierung ist aber am Haus angebracht. Ich laufe eine kleine Variante. Wenn man auf dem Weg Sundwig erreicht, sieht man als erstes eine Scheune/ Holzlager. Direkt vor diesem Lager geht ein Weg nach links ab. Man sieht sehr gut eine Sendeantenne. Auf diesen muss man zulaufen. Zuerst sieht es so aus, als wenn man direkt in den Garten eines Blockhauses laufen würde, der Weg knickt aber kurz davor nochmals links weg. Am Sendemast angekommen, kurz links halten und dann rechts. Dieser Weg führt fast direkt zum Friedhof. Wäre man den normalen Weg gegangen, würden wir nun ebenfalls auf diesen Weg stoßen. Am Ende des Weges sieht man eine Schranke. Diese überqueren. Nun liegt links eine Wiese, mit einem gut sichtbaren Trampelpfad. Dieser führt uns nun direkt zum Friedhof, den man nun kurz überqueren muss und zum Wagen gelangt.

Weg-Richtung-Sundwig  Sundwig-Holzlager  Friedhof-Sundwig-Ost

19:20 Uhr

Angekommen. Insgesamt wurden 0,- EUR ausgegeben und 6h, 20 Min gelaufen (mit Pausen entsprechend länger).

 

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