Cova de ses Fontanelles

Cala Salada - Cova de ses Fontanelles - Cala Salada

Die Tour wurde Ende Mai 2012 gelaufen. Sie ist leicht, durchläuft bewaldete Hügel, führt an Steilküsten entlang und endet mit einem Bad im Mittelmeer.

10:05 Uhr

Direkt über der Cala Salada (Infos zur Cala), befindet sich ein großer Parkplatz (15m NN). Von hier kann man direkt über einen Treppenartigen Abgang zum Strand gehen. Wir gehen zunächst die Straße weiter abwärts. In einer Linkskurve biegt ein staubiger Wirtschaftweg ab, den wir bis zum Hochplateau folgen. Hier befindet sich auch ein Wegweiser "Ses Fontanelles". Staubig ist gar kein Ausdruck. Der am Boden liegende Sand ist fast als feines Pulver zu bezeichnen. Wenn hier ein Auto lang fährt, sieht man die Staubfahne kilometerweit. Das ist wahrlich nicht übertrieben, denn die Bäume und Sträucher am Wegesrand sind grau vom Staub. Der Weg führt zunächst leicht bergauf, dann etwas steiler. Nach ca. 40 Min hat man das Hochplateau erreicht.

Der staubige Weg zum Hochplateau  Der höchste Punkt der Tour  Feigen- und Johannisbäume

10:40 Uhr

Der höchste Punkt der Tour ist erreicht (120m NN). Der Weg führt leicht bergab, vorbei an ehemaligen Ackerland und alten Feigen- und Johannisbrotbäumen. Kurz bevor man auf eine Baumgruppe trifft, geht rechts ein Weg ab, der zu einer Finca führt. Genau hier steht auch ein Fahradwegweiser. Kurz vor der Finca macht der Weg einen Linksknick. Nach ca. 250 m führt der Weg nach rechts. Genau in der Kurve geht es aber hart links ab. Diesen Weg wollen wir folgen und nach ca. 2 Minuten stehen wir an der Steilküste. Wieder ein toller Blick über die Küste und das Meer. Wenn man genau hinschaut, sieht man auch tief gehende Grotten, die nur mit kleinen Booten zu erreichen sind. Piraten haben in früheren Tagen, hier Ihre Beute zwischengelagert.

Weg zur Steilküste  Weg zur Steilküste  Die Steilküste

10:50 Uhr

Der Weg gabelt sich nun. Wir folgen den Weg nach rechts, der nun etwas steiler abwärts und steiniger wird. Nach 15 Minuten ist die Höhle erreicht. Ansich ist es eigentlich nur ein Felsüberhang. Hier befinden sich sehr alte Felszeichnungen, die aber für uns als Laien nicht zu erkennen sind. Um diese zu schützen, ist der Felsvorsprung durch Gitter geschützt.  Die Zeichnungen sollten entweder aus der Bronzezeit stammen, oder von einem Karthagischen Wachposten. Da ist man sich nicht so einig. Die Zeichnungen sollen Schiffe darstellen. Ich meine, es war schlicht ein kleiner Schlafplatz für Fischer und Bauern, die aus Langeweile was in die Felsen gekrikkelt haben. Der Weg führt noch weiter nach unten, direkt ans Meer. Eine in den Fels gehauene Treppe lässt vermuten, dass hier Waren (Schmuggelware?) transportiert wurde. Etwas oberhalb des Wassers ist noch ein kleines Plateau. Eine Feuerstell lässt auch hier vermuten, dass hier Einheimische oder Piratenfahrten für Touristen, kleine Feiern abhalten.

Der steinige Weg zur Höhle  Die Höhle Ses Fontanelle ist erreicht  Der Treppenweg zum Feuerplatz

Der Feuerplatz  Am Meer, unterhalb der Höhle  Lochfelsen Sa Foradada

11:15 Uhr

Nach einer kleinen Pause, geht es den Weg nun wieder zurück. Nun sind die kleinen und großen Grotten in der Steilküste nochmals besser zu sehen. U.a. auch der Lochfelsen Sa Foradada, der aussieht, als wenn das nicht mehr lange Bestand hätte. An der Weggabelung halten wir uns nun links an der Steilküste entlang. Nach kurzer Zeit erreicht man einen Durchbruch durch eine alte Trockenmauer.  Eine alte Wanderkarte sagt uns, dass wir hier nach links müssen. Das führt aber ins Nirgendwo. Richtig ist es, auf den Weg geradeaus zu bleiben. Das ist übrigens ein großes Problem bei den am Markt erhältlichen Wanderbüchern. Sie sind zum großen Teil veraltet oder schlicht falsch. Das Problem hatten wir des öfteren, dass die Wegbeschreibung nicht mehr stimmte. Entweder weil mittlerweile die Wege über Privatgrund führen, oder sie so niemals haben stimmen können. Der Weg führt nun wieder langsam hinab. Nach ein paar Minuten stoßen wir auf einen Fahrweg, den wir bergab folgen. Rechts ist nun ein etwas nobleres Anwesen zu sehen. Kurz vor dieser Finca, in einer Rechtskurve, müssen wir nach links den Weg verlassen und einen steinigen Weg zur Küste runter. Der Weg ist irgendwann nur noch zu erahnen, aber verlaufen kann man sich nicht. Wir erreichendie Küste, kurz vor der Cala Saladita (die kleine Schwesterbucht der Cala Salada). Es führt nun ein Trampelpfad die Küste entlang. Doch Achtung. Wenn man auf einen Zaun trifft, muss man diesen erst nach rechts folgen, bis er endet und hinter dem Zaun wieder nach links. 

Trockenmauer  Die Cala ist in Sicht  Pfad an der Küste

12:00 Uhr

Die Cala Salatida ist erreicht. Ein schöne kleine Bucht. Von hier führt ein Trampelpfad zur Cala Salada, wo sich auch der Parkplatz befindet. Da wir auf den Weg beide Calas im Blick haben, können wir gut entscheiden, welche Cala überfüllt ist und wo es sich am besten baden lässt.

Cala Salatida

12:10 Uhr

Der Parkplatz ist wieder erreicht. Insgesamt haben wir 0,- EUR ausgegeben und sind ca. 2h inkl. 15 Minuten Pause gelaufen. Insgesamt eine leichte Tour, aber bei Hitze schwitzt man schon.

 

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